|
Bruce Willis als gealterter Cop, muß er einen Gefangenen vor seinen korupten Kollegen beschützen in 16 BLOCKS. Jack Mosley hat gerade seine Nachtschicht hinter sich gebracht und will sich nur noch betrinken, aber gerade als er auf dem Weg ist, das Revier zu verlassen, soll er noch für einen Kollegen einspringen. Sein Auftrag: Einen Gefangen in anderthalb Stunden vom Gefängnis in das 16 Blocks entfernte Gericht bringen. Was Jack nicht weiß: Seine Kollegen wollen den Gefangenen auf dem Weg umbringen. Jetzt muß er sich entscheiden, ob er ein guter Cop sein will oder ob ihm alles egal ist... Richard Donner wurde als Regieseur bekannt durch die LETHAL WEAPON-Filme. An diese kann er hier nicht anknüpfen. Auch wenn er eine gekonnte Mischung aus alten Genreklassikern, wie DER MANN DER NIEMALS AUFGIBT oder KOJACK zeigt. Die Story ist aber zum Glück nicht komplett vorhersehbar. In der zweiten Hälfte gibt es einige überraschende Wendungen. Doch die Dialoge über "Zeichen" wirken ziemlich deplatziert. Derartige Dialoge gehören wohl in ein anderes Genre. Die Hauptdarsteller sind gut ausgesucht, allen voran Bruce Willis, der schon mal für den 4. Teil seiner DIE HARD-Reihe übte und David Morse als sein Gegenspieler und Bad Cop ist wirklich gut anzusehen. Aber was fehlt dem Film ? Der Film ist am Ende zu nett: Der geläuterte Gefangene und der Bad Cop, der wieder auf den richtigen Weg kommt. Zu viel Hollywoodschmalz. Donner wäre besser bedient gewesen, wenn er sich da nochmal den Action-Klassiker schlechthin angesehen hätte: HIGHNOON. 3 von 5 Punkten für einen soliden Actionfilm. |