10.000 B.C.

Roland Emmerich entführt uns in das Jahr 10.000 B.C.

Schon als kleiner Junge verliebte sich D´Leh in das Mädchen Evolet, die einzige Überlebende ihres Stammes. Jahre später will er sie zur Frau nehmen, aber in der Nacht wird sein Volk von Reitern überfallen und sie wird mit einigen Jägern gefangen genommen. Im Laufe der Verfolgung verlassen D´Lehs Mitstreiter ihre Welt und werden mit allerhand Urviechern konfrontiert und müssen schließlich auch einen Gott besiegen, um ein ganzes Volk zu befreien...

Wurden Emmerichs Filme im Laufe der Zeit immer besser, so macht er mit 10.000 B.C. einen Rückschritt. Obwohl die Geschichte gut erzählt wird und dank eines ausgezeichneten Timeings kaum Längen aufweist, mangelt es an Charakteren und guten Dialogen. Demzufolge gibt es auch keine nennenswerten Konflikte unter den Figuren, was den Film sehr flach erscheinen läßt. Fragwürdig ist auch die Recherche der Hintergründe. 10.000 v. Chr. lebten Mammuts nur noch auf einer kleinen Insel im Nordosten Sibieriens und sowohl Säbelzahntiger, wie auch Terrorvögel waren entweder schon ausgestorben oder lebten noch in Südamerika und keinesfalls auf der Nordhalbkugel. Abgesehen davon stellt die Qualität der Tiere jede BBC-Doku in den Schatten. Allerdings leidet auch 10.000 B.C. unter einem Problem, daß auch schon BLADE RUNNER hatte. Armin Müller-Stahl bzw. Omar Sharif haben als Erzähler eindeutig viel zu viel Text.

2 von 5 Punkten
Genügend Popcorn mitnehmen und Hirn abschalten!

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