21

Kevin Spacey bringt seinen Studenten bei Karten zu zählen in 21.

Ben hat einen Traum: Er will an der Harvard Medical School Medizin studieren. Seine Leistungen sind außergewöhnlich gut und alle anderen Anforderungen, incl. einen 1,0 Notendurchschnitt am MIT, kann er auch vorweisen. Trotzdem bekommt er kein Stipendium und die 300.000 Dollar Studiengebühren muß er aus eigener Tasche zahlen. Da kommt ihm das Angebot einer Studiengruppe seines Matheprofessors gerade recht, denn sie zocken mit dem Zählen von Karten Casinos in Las Vegas ab, doch dann zerstreitet sich die Gruppe und Ben wird von einem Sicherheitschef verprügelt...

Trotz einiger gesellschaftskritischer Ansätze, blieb die Dramaturgie auf der Strecke. Jede LAS VEGAS-Folge ist dramatischer, als 21. Die Charaktere lassen viel zu wünschen übrig und die unglaubwürdige Geschichte sorgt für einen langweiligen Kinoabend. Zu allem Überfluß blieben noch einige Fragen unbeantwortet, z.B. wie kann eine Software ein Casino beschützen? Hinzu kommt dann auch noch ein schwaches Ende. Das einzig Positive ist die Kameraarbeit von Russell Carpenter, der trotz digitaler Kameras immer wieder interessante Bilder kreirt. 21 ist ein Film der sehr konstruiert wirkt und keinerlei Spannung aufbaut.

2 von 5 Punkten
Langweilig und ohne Unterhaltungswert.

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