Mulder und Scully lösen wieder mysteriöse Fälle für das FBI in AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT. Scully arbeitet als Ärztin in einem Krankenhaus und Mulder tapeziert sein Arbeitszimmer mit Zeitungsartikeln. Sein Einsiedlerleben hat je ein Ende als ihn Scully ein Angebot vom FBI offeriert. Eine Agentin wurde entführt und ein mysteriöser Hellseher hilft den Agenten verschiedene Körperteile zu finden. Da sich die konventionellen Agenten keinen Reim darauf machen können, brauchen sie die Spezialisten auf dem Gebiet und prompt bringt das FBI-Dream-Team Licht ins Dunkel... Endlich wagte sich der Erfinder der Kultserie selbst auf den Regiestuhl. So führt er AKTE X wieder an seine Wurzeln zurück. Vielschichtige Charaktere, eine geheimnisvolle Story und eine kühle, düstere Atmosphäre. Chris Carter leistete ganze Arbeit. Im zweiten Kinofilm haben nicht nur die Fans ihren Spaß, sondern auch Kinogänger, die mit dem Akte X-Virus noch nicht infiziert wurden. Künstlerisch sind vorallendingen die Parallelmontagen hervorzuheben, die selbst Coppola gefallen dürften und dem Film eine erstaunliche Suspens verleihen. Ärgernis ist nur die deutsche Umsetzung. Beispiel: Der Titel der englischen Version ist: I WANT TO BELIEVE. Dieser macht im Laufe des Films wirklich Sinn, da sich viele Dialoge um das "Glauben wollen" drehen. Schlecht gecastet ist auch Mulders Synchronstimme, die überhaupt nicht zu ihm paßt und das ist nicht nur eine Frage des Geschmacks. Insgesamt ist aber AKTE X - JENSEITS DER WAHRHEIT ein spannender Thriller mit viel Mut zur Ironie und ohne überflüssige Computereffekte. 4 von 5 Punkten |