Charlie Bartlett

Robert Downey Jr. versucht seinen auffälligsten Schüler auf den richtigen Weg zu bringen in CHARLIE BARTLETT.

Charlie Bartlett kennt alle Privatschulen, weil er von jeder geflogen ist, da er seine Intelligenz für kleine kriminellen Aktivitäten benutzt. Kaum hat er seinen ersten Schultag auf einer staatlichen Schule landet sein Kopf auch schon in der Toilette. Als er aber anfängt seine Mitschüler psychologisch zu betreuen und Psychopharmaka an sie verkauft, wird er der beliebteste Schüler. Doch dann benutzt ein Schüler seine Mittel für einen Selbstmordversuch, daß er sich auch noch in die Tochter des Rektors verliebt, macht das Chaos perfekt...

CHARLIE BARTLETT ist einer dieser Filme bei denen man nicht weiß, was man von ihnen halten soll. So schwankt der Film zwischen Teeniekomödie und Tragödie, Trivialität und Ernst des Lebens. So sieht der Zuschauer die Nöte der Teenies und die ohnmächtigen Bemühungen der Eltern ihre Kinder auf den richtigen Weg zu bringen. Der Film ist aber nicht nur für Teenies geeignet, auch Erwachsene können hier durchaus ihren Spaß haben, wofür hauptsächlich die gut ausgearbeiteten Charaktere sorgen und die ironische Sichtweise des Generationskonflikts. Leider bremsen die trivialen Ansätze den Spaß ein wenig, aber ein Film muß ja verkauft werden. Leider erinnert die Story etwas an den Film HART AUF SENDUNG mit Christian Slater ohne aber dessen Dramatik und Tiefgang zu erreichen. Dafür hätten die Autoren etwas mehr Wert auf die Ausarbeitung bestimmter Details legen sollen, z.B. warum soll der Schüleraufenthaltsraum Videoüberwacht werden. Im Film ist es einfach so, ohne irgendeinen Grund zu nennen. CHARLIE BARTLETT ist sicher kein dramaturgischer Weitwurf, aber dennoch recht unterhaltsam.

2 von 5 Punkten
Ein harmloser Spaß.

Fenster schließen