The Rock wird plötzlich DADDY OHNE PLAN. Joe ist der Star seines Football-Teams. Im Alleingang führt er sie bis zum Endspiel der Meisterschaft. Neben ihm sind seine Kameraden nur Statisten. Eines Tages steht ein kleines Mädchen vor der Tür und behauptet seine Tochter zu sein. Jetzt ist sein Leben völlig durcheinander und sich die Nr.1-Rolle abzugewöhnen, fällt Joe ziemlich schwer, doch die kleine Payton hat einen größeren Einfluß auf sein Leben, als es ihm lieb ist... Ein Egozentriker und Macho wird plötzlich mit einem kleinen Kind konfrontiert. Dieses Thema zieht sich durch sämtliche Genres der Kinogeschichte. Dem Stoff konnte Disney keine neuen Aspekte abgewinnen. Das Zusammenspiel zwischen Dwaine Johnson und Madison Pettis ist wirklich götllich und ihnen gelingt fast jeder Gag. Im Drehbuch ist der Vergleich zwischen Ballett und Football sehr gut gelungen, allerdings der übliche Disney-Schmalz ist wie ein Haar in der Suppe. Dafür ist dem Regisseur eine Ansammlung vieler unterschiedlicher Charaktere gelungen, nur in manchen Momenten fehlte ihm die Liebe zum Details. Gut gelungen sind auch die Footballszenen, wo das Oliver Stone-Vorbild mit Absicht zu erkennen ist, auch wenn sie aus Gründen der Familienverträglichkeit nicht ganz so brutal gefilmt wurden. DADDY OHNE PLAN ist unterhaltsames Familienkino, jedoch ist das Fabrikschema der Disney-Schmiede zu deutlich zu erkennen. 3 von 5 Punkten |