Der Krieg des Charlie Wilson

Tom Hanks führt einen verdeckten Krieg gegen die Sowjetunion in Afganisthan in dem Film: DER KRIEG DES CHARLIE WILSON.

Als die Sowjetunion Anfang der 80er Jahre in Afganisthan einmarschiert, interessiert das in den USA niemanden. Erst der Abgeordnete Charlie Wilson beschafft einer kleinen CIA-Gruppe das nötige Geld und führt die offiziell verfeindeten Staaten des nahen Ostens zusammen, um den Kämpfern in Afganisthan die Waffen zu liefern...

DER KRIEG DES CHARLIE WILSON ist eine gekonnte Umsetzung einer wahren Begebenheit. Hochkarätige Schauspieler in einer Inszenierung von Mike Nichols. Das verspricht großes Kino. Mike Nichols ist es gelungen den ernsthaften Stoff mit dem nötigen Sinn für Ironie und Satire umzusetzen. Der Film ist vollkommen durchdacht, vom Drehbuch über die Charaktere bishin zum kritischen Ende, das den Bogen in unsere Zeit spannt. Wie schon damals in DIE REIFEPRÜFUNG wird der Zuschauer Zeuge einer langsam inszenierten Story in der keiner der Stars eine besondere Leistung abliefert, sondern alle eine besondere Leistung vollbringen. Derartige Regisseure könnte es in Hollywood noch mehr geben, die eine Story und eine Aussage in den Vordergrund stellen und sich nicht auf die Publikumswirksamkeit ihres Stars verlassen.

5 von 5 Punkten
Großes Kino.

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