Ridley Scott läßt DiCaprio im Nahen Osten durch die Hölle gehen in: DER MANN, DER NIEMALS LEBTE. Der Topterrorist Al Saleem kündigt Anschläge in Europa und Amerika an. Hoffman alamiert die CIA und sein Mann Ferris versucht im Irak verzweifelt an Al Saleem heranzukommen, doch er scheitert. Erst eine Zusammenarbeit mit dem Jordanischen Geheimdienst verspricht Erfolg, doch Hoffmans ungeduld bringt auch diese Kooperation zum scheitern, aber ein neuer Plan bringt sie schließlich näher an das Ziel als je zuvor, aber der Preis scheint zu hoch und Ferris befindet sich bereits inmitten eines Intrigennetzes der verschieden Geheimdienste... Obwohl der Trailer einen satten Actionfilm vermuten läßt, ist DER MANN, DER NIEMALS LEBTE ein subtiler Agententhriller, der durch seine realistische Umsetzung besticht. Die atmosphärischen Bilder, für Ridley Scott üblich, lassen den Zuschauer alleine schon heiß und kalt werden. Doch selbst im Drehbuch befinden sich einige markante Punkte, die der Film während der Längen in der zweiten Hälfte auch braucht. So entwickelt sich ein Verwirrspiel bei dem nicht mal die Protagonisten einen Durchblick zu haben scheinen. Am interessantesten sind allerdings das Schmieden der Pläne, die Lügen und die selten funktionierende Durchführung. Ridley Scott übt eine starke Kritik an den Methoden der CIA und der amerikanischen Politik im Irak. Auch wenn das nicht besonders neu klingt, schafft es Scott mit DiCaprio und Crowe eine menschliche Komponente in das Agentspiel zu bringen. Die beiden gegensätzlichen Charaktere sorgen für viele ironische, traurige und spannende Momente. 4 von 5 Punkten |