Der unglaubliche Hulk

Edward Norton und Tim Roth im Duell der Giganten in DER UNGLAUBLICHE HULK.

Bruce Banner ist in Brasilien untergetaucht und arbeitet an Meditationstechniken, um seine Wut zu kontrollieren, außerdem tüffelt er auch weiterhin an einem Heilmittel, damit sein wütendes Alterego, der Hulk, nicht mehr zum Vorschein kommt. Doch schließlich wird er von den Militärs entdeckt und muß wieder fliehen, selbstverständlich mit Hulks Hilfe. Der Teamleader Blonsky nimmt die Niederlage persönlich und läßt sich mit den Ergebnissen von Banners Forschung aufpeppen. Das endet in einem Gegner, der noch gefährlicher ist als Hulk. Nun kann nur noch der helfen, den Banner loswerden wollte, nämlich der unglaubliche Hulk...

Der erste Teil erzählte zwar eine gute Geschichte, aber die Schauspieler blieben hinter dem Hulk zurück. Dank einer guten Besetzung mit Edward Norton, Tim Roth und William Hurt wirken die animierten Alteregos im 2. Teil weder gefährlich noch glaubwürdig. Sie sind einfach nur albern. Vielleicht liegt das aber auch an der FSK 12-Version, die wirklich schlecht gekürzt wurde. Diese Qualität läßt sich in etwa mit den TV-Schnitten von FROM DUSK TILL DAWN oder STARSHIP TROOPERS vergleichen. Warum dem Kinopublikum derartig abartiges für eine teure Kinokarte angetan wird, ist schleierhaft. Für die FSK 12-Variante kann man sich das Geld jedenfalls sparen. Ein Highlight ist allerdings der Kurzauftritt von Lou Ferrigno, der Hulk der 80er Jahre. Darüberhinaus ist nur noch das Spiel der Hauptakteure interessant und das war es dann auch schon.

2 von 5 Punkten
Die ungekürzte Fassung ist bestimmt besser.

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