Brandon Fraser erweckt in China Mumien zum Leben in DIE MUMIE-DAS GRABMAL DES DRACHENKAISERS. Alexander O´Connell entdeckt in China das verschollene Grab des so genannten Drachenkaisers. Unterdessen versucht sich sein Vater zu Hause am Fliegenfischen und einem normalen Leben mit seiner Frau. Da bekommen sie den Auftrag das Auge von Shangri La nach Shangai zu bringen. Doch kaum kommt der Diamant in die Nähe des Drachenkaisers, läuft schon wieder eine Mumie Amok und die Einzigen mit Erfahrung in solchen Dingen sind die O´Connells... Steven Sommers hat im dritten Teil die Regie an den Action-Routinié Rob Cohen abgegeben, was dem Film aber kaum geschadet hat. Es ist einfach ein großer Spaß mit gelungenen Effekten und einem gehörigen Schuß Selbstironie. Für die Stunts war Vic Armstrong zu ständig, dessen Erfahrungen aus der Indy-Trilogie und den Bond-Filmen, der MUMIE 3 eine sichere Basis verschafften. So ist es kein Wunder, daß Rob Cohens Charaktere diesmal nicht so stereotypisch und flach erscheinen, wie z.B. in DAYLIGHT. Einzig die Kameraarbeit war etwas zu gewagt und ihr fehlt der letzte Wille zur Perfektion. Den Drehbuchautoren ist zwar eine spannende Geschichte gelungen mit unterhaltsamen Figuren, aber die fehlende Definition des Wortes Freiheit zum Ende des Films drängt ihn endgültig in die Popcornecke. Man vermag dann nämlich zu vermuten, daß hier Freiheit bedeutet: Befreit zu sein vom Leben. DIE MUMIE 3 ist gutes Popcornkino. Am besten Hirn abschalten und Spaß haben. 3 von 5 Punkten |