Will Smith als ein Superarschloch mit dem Namen HANCOCK. Hancock ist ein Mann mit Superkräften, wie Superman. Allerdings danken ihm die Menschen seinen Einsatz nicht, sondern verklagen ihn auch noch auf Sachbeschädigung in Millionenhöhe. Kein Wunder, daß Hancock ziemlich angepißt ist und die Welt nur noch mit ausreichend Alkohol im Blut retten kann. In diesem Zustand rettet er auch dem PR-Berater Ray das Leben. Dieser will sich erkenntlich zeigen und Hancocks Image einem normalen Superhelden anpassen. Hancock stellt sich zunächst quer, aber schließlich willigt er in Rays Plan ein und geht freiwillig ins Gefängnis. Als kurze Zeit später die Verbrechensrate in astronomische Höhen steigt, kommt Hancocks große Stunde... Der Trailer von HANCOCK erinnert sehr an eine Parodie auf gängige Superheldenfilme, jedoch wird schnell klar, daß es sich hierbei ehr um eine Charakterstudie der menschlichen Seite eines Helden handelt. Was zunächst sehr langweilig klingt, entpuppt sich schnell als ein sehr unterhaltsamer Streifen. Gelungen sind in der ersten Hälfte des Films auch Rays Ideen zur Verbesserung der Welt, die sich gut in die Geschichte einfügen, jedoch ist das Ende wiederum zu glatt und zu süß geraten. Der Film bleibt aber unter anderem auch wegen diesen Aspekten bis zum Schluß immer interessant und wartet mit vielen Überraschungen und Wendungen auf. Allerdings ist die Sicht auf die Menschheit etwas zu naiv geraten. Gewöhnungsbedürfig ist auch die Handkamera während der Dialogszenen. Es gibt Regisseure, die diese gekonnt einstzen, aber Peter Berg ist noch keiner von ihnen. Gewinnen tut der Film aber wieder, wenn Altstar John Dykstra seine Effektorgien abfackelt und Will Smith, wie Dirty Harry in die Kamera schaut, wenn ihn jemand Arschloch nennt. 4 von 5 Punkten |