Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels

Harrison Ford schwingt nach 19 Jahren wieder seine Peitsche in INDIANA JONES UND DAS KÖNIGREICH DES KRISTALLSCHÄDELS.

1957 überfallen ein paar Russen die Area 51, denn dort gibt es ein Hangar, das bis unter das Dach mit Kisten vollgestellt wurde. Der einzige Mann der die Kiste schon einmal sah nach der sie suchen ist Indiana Jones, den sie kurz zu vor in Mexico entführten. Doch Indy gelingt die Flucht in einem Kühlschrank. Nach was die Russen suchten bleibt Indy verborgen, aber kurze Zeit später begegnet er einem jungen Mann, der ihm von einem geheimnisvollem Kristallschädel erzählt und ihm einen Brief von ihrem gemeinsamen Freund Prof. Oxley überreicht. Dieser Brief führt sie nach Südamerika, aber die Russen sind ihnen bereits auf den Fersen und die haben sogar noch ein paar Überraschungen parat...

13 Jahre brodelte die Gerüchteküche über ein viertes Abenteuer des berühmten Archäologen. Entspechend hoch waren die Erwartungen der Fans. Mit dem gewohnten Rezept schaffen es Spielberg und Lucas sämtliche Erwartungen zu erfüllen. Einen großen Anteil hat natürlich auch Harrison Ford, der sich unglaublich in Form zeigte. Hut und Peitsche stehen ihm noch genauso gut, wie vor 28 Jahren. Und da Lucas und Spielberg bis heute bereits viele Filme gedreht haben, sind entsprechend viele Zitate aus ihren Filmen zu finden von AMERICAN GRAFFITTI bis UNHEIMLICHE BEGEGNUNG DER DRITTEN ART. Obwohl wie immer der Spaß im Vordergrund steht, gibt es auch einige kritische Aspekte, wie Nucleare Aufrüstung, Kommunistenhatz der 50er Jahre und die Gier des Menschen. Der Respekt vor der Kinoikone mit dem Schlapphut ging auch auf die Nebendarsteller über, so zeigt selbst Cate Banchett, daß sie mehr kann, als nur besorgt in die Kamera zu schauen. Was allerdings Spielberg wieder in den letzten 10 Minuten geritten hat, bleibt mir wie in all seinen Filmen zu vor ein Rätsel.

5 von 5 Punkten
Daraus kann ruhig eine Trilogie werden.

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