Robert Downey, Jr. zwängt sich in einen Metallpanzer und wird zum IRON MAN. Der Waffenproduzent Stark verkauft der Army in Afganisthan die neueste Errungenschaft seines Konzerns: Eine Rakete, die ganze Täler entvölkert. Auf der Rückfahrt zur Basis wird sein Convoy angegriffen und Stark entführt. Die Terroristen zwingen ihn Waffen zu bauen, aber Stark nutzt die mageren Resourcen, um einen Körperpanzer zu bauen mit dessen Hilfe er schließlich entkommen kann. Zurück in Kalifornien entwickelt er seinen Anzug weiter und schlägt einen neuen Kurs für seinen Konzern vor, in dem sie aufhören Waffen herzustellen. Damit sieht sein Geschäftspartner Stane die Profite in Gefahr und so kreiert er seinen eigenen Anzug, um seine dunklen Geschäfte fortsetzen zu können... IRON MAN ist keine pure Materialschlacht. Es wurde sehr viel wert auf ein sinnvolles Motiv des Gegenspielers gelegt und das die Öffentlichkeit nur die Bilanz des Konzerns interessiert und nicht was sie herstellt oder an wen sie es verkauft. Der Moment in dem Downey, Jr. die fragwürdige Strategie seines Konzers erkennt und sein Dasein verändert ist glaubwürdig gespielt, aber auch die Nebendarsteller sorgen für viel Unterhaltung. Jon Favreau legte sehr viel wert auf die Entwicklung seiner Charaktere und deren Beziehung. So ist die Story nicht das Spannendste oder die Effekte das Beeindruckendste, sondern die Momente in denen die Beziehungen zwischen den Figuren eskalieren. Da in IRON MAN die Technik nicht das dominierende Stilmittel ist, ist den Filmemachern ein erstaunlich frischer und origineller Comicfilm gelungen. 4 von 5 Punkten |