John Rambo

Stallone rennt wieder durch den Dschungel als JOHN RAMBO.

Rambo fängt Schlangen in Thailand, als er von einer Gruppe Missionaren angeheuert wird sie nach Burma zu schmuggeln. Kaum sind die Idealisten in dem Dorf angekommen, wird es überfallen und sie gefangengenommen. 10 Tage später wird Rambo vom Pastor der Missionare angeheuert eine Gruppe Söldner in das Dorf zu führen und die Geiseln zu befreien, doch der Rückzug gerät zu einem Fiasko...

Rambo war noch nie ein Freund guter Laune, im neuen Film hat Stallone da auch nichts dran geändert. Die Story ist wie üblich flach und kommt über Pseudophilosophie nicht hinaus. So wird die blonde Amerikanerin auch wieder rechtzeitig von ihrem Prinzen vor der Schändung bewahrt, während Asiatinnen haufenweise vergewaltigt werden. Wollte Stallone am Anfang des Films noch sagen, daß man niemanden vor dem Krieg retten kann, wird er dieser Aussage im Laufe des Films immer untreuer bis hin zu dem misslungenem Ende. Gelungen ist allerdings die stilvolle Handkamera und der kraftvolle Ton. Aber wenigstens ist JOHN RAMBO ein sehr kurzweiliges und temporeiches Vergnügen und für Fans der Reihe ein würdiger Abschluß. Den Vergleich mit anderen Kriegsfilmen, wie APOCALYPSE NOW oder WEGE ZUM RUHM kann er nicht mithalten, da ihm der nötige Tiefgang fehlt.

3 von 5 Punkten
Kurzweilig und für Actionfans durchaus gelungen.

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