Ehe ist Krieg in LOVE VEGAS. Jake will mit seinem besten Freund in Las Vegas so richtig abfeiern, aber die Schwierigkeiten fangen schon im Hotel an, denn dort wurde ihr Zimmer auch an Joy und ihre beste Freundin vermietet. Die ersten Argumente werden schlagfertig ausgetauscht, aber schließlich wachen Joy und Jake am nächsten Tag verheiratet auf. Die Annulierung scheint nur eine Frage der Zeit, aber da gewinnt Jake mit Joy´s letztem Quarter den Jackpot von 3 Millionen Dollar. Nun besteht Joy auf die Ehe und so landen beide vor Gericht. Da dem Richter die Ehe eine heilige Institution ist, sperrt er vorerst das Geld und verpflichtet beide 6 Monate in einer Ehe zusammen zu leben. Damit hat der Krieg begonnen... LOVE VEGAS sollte der Zuschauer nicht ernst nehmen. Hier wird über alle Klischees des Ehelebens hergezogen und die Macher gönnten sich auch so manche Frechheiten. Der Knüller sind aber Ashton Kutscher und Cameron Diaz. Das Paar schenkt sich nichts. Bei ihnen verschmerzen wir sogar das gewöhnliche Ende. Aber zum Glück hat der Film noch mehr zu bieten, als seine zwei Stars. Auch unter den Nebenfiguren wird sich hier tüchtig gefetzt. Da kommt die Slapstick und absurde Situationskomik natürlich nicht zu kurz. Schade nur, daß Diaz und Kutscher ihre gewohnten Rollen spielen. Mathew F. Leonetti hatte die Kamera gut im Griff und filmte mal romantisch weich, mal Vegas bunt oder auch kalt und schmutzig. Daß es dem Film an Überraschungen und Wendungen mangelt, merkt man nur zwischen den Lachern. 3 von 5 Punkten |