Mamma Mia!

Vier Altstars singen sich durch sämtliche ABBA-Hits in MAMMA MIA!

Sophie lebt mit ihrer Mutter auf einer kleinen, griechischen Insel. Sie steht einen Tag vor ihrer Hochzeit und sie würde sich nichts sehnlicher wünschen, als daß ihr Vater sie zum Traualtar führt. Aus einem Tagebuch ihrer Mutter erfährt sie, daß drei Männer in Frage kommen, also lädt sie sie kurzer Hand ein. An die Probleme, die das mit sich bringt, hat sie sicher nicht gedacht...

Wäre dieser Film 1944 ins Kino gekommen, dann hätte man ihn wenigstens als Durchhaltefilm bezeichnen können, aber heute ist MAMMA MIA! ein Film mit kurzer Halbwertzeit. Wären da nicht die vier Hauptdarsteller, ganz besonders Meryl Streep, die den Film vor einem sofortigen Untergang retten. Die Songs und die Choreografie sind sehr gut gelungen, aber die Dramaturgie hatte die urlaubliche Atmosphäre wohl für einige Ferien genutzt, denn die Regisseurin hatte selbst die sinnvollsten ABBA-Texte mit ihrem bildlichen Kontext verdorben. Die Kamera bombadiert den Zuschauer bis zum schwachsinnigen Ende mit Bon-Bon-bunten Bildern. Würde nicht Meryl Streep ihre Seele aus dem Leib spielen, sowie ihre männlichen Kollegen das Selbe vollbringen und wären da nicht einige wenige Szenen (leider zu wenige) gut gelungen, dann wäre selbst ein DVD-Rohling wertvoller, als dieser sinnlose Müll. Nur schade um die gute Musik.

1 von 5 Punkten
Das waren zwei Stunden meines Lebens, die ich nie wieder bekomme.

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