Mensch, Dave

Eddie Murphy als Raumschiff in New York in MENSCH, DAVE.

Neben der Freiheitstatue schlägt ein Raumschiff in Menschengestalt ein. Die Besatzung, kleine Menschen im Inneren, suchen einen Stein, der eigentlich ein paar Monate zuvor im Ozean landen sollte, um das gesamte Wasser der Erde aufzusaugen, aber der Stein landete nur in Jamies Aquarium. Auf der Suche nach dem Stein kommen der Besatzung immer mehr Zweifel an ihrer Mission, aber als sie sich mit Jamie und dessen Mutter anfreunden, wollen sie schließlich die Erde beschützen, aber da meutert die Crew und Dave läuft Amok...

Das einzig glaubwürdige an dem Film ist Eddie Murphy´s Darstellung als Raumschiff. Ansonsten wirken die Effekte billig, das Schauspiel flach und die Erzählung lahm. Was man am ehesten noch gebrauchen kann, ist die Geschichte an sich. In der Mitte des Films, wo die Aliens die Menschen als vielschichtige Wesen kennenlernen und Zweifel bekommen, ob sie die Erde wirklich zerstören sollen. Leider fehlen der Story einige Details, z.B. die Kultur der Aliens hätte dem Zuschauer noch näher gebracht werden können und die Vergangenheit der Hauptfiguren. Bei einer Lauflänge von nur knapp 90 min. wäre da sicher noch Luft nach oben gewesen. Das Wahrscheinlichste ist ehr, daß es MENSCH, DAVE am Geld mangelte. Das würde dann auch die schlechten Effekte erklären, bei denen man deutlich den Blue Screen erkennt, Proportionen nicht stimmen und Lichteffekte fehlen. Wenn man da noch hätte drüber schauen können, kommt dann noch ein übliches, flaches Ende. Die meisten Gags sind allerdings gut gelungen und so hat man doch einigen Spaß im Kino.

2 von 5 Punkten
Lustig, aber zu flach und zu billig geraten.

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