Die vier Frauen suchen nun im Kino ihre große Liebe in SEX AND THE CITY. Carrie und ihr Mr. Big haben sich endlich dazu entschlossen zu heiraten. Mit der typisch träumerischen Akrebie einer Frau macht sich Carrie ans Werk ihre Traumhochzeit zu planen, doch auf dem Weg zum Altar wird sie von ihrem Bräutigam verlassen. Damit ihre Flitterwochensuite nicht verfällt reisen nun Miranda, Charlotte und Samantha mit Carrie in die Flitterwochen, wo sie alle viel Zeit haben über ihre verkorksten Beziehungen zu reflektieren und Lösungen zu finden... Zeichneten sich die ersten vier Staffeln der TV-Serie noch durch gekonnte, pointierte Dialoge aus, sowie durch originelle Handlungen, so bleibt der Kinofilm im Kitsch stecken. Dem Zuschauer wird in SEX AND THE CITY schon lange nicht mehr die wahre Welt der Beziehungen gezeigt, sondern eine Traumwelt verkauft. Eine Welt in der man immer modisch gekleidet ist, sich die teuersten Schuhe leisten kann, obwohl man nicht arbeitet, das Glück in Form einer Markenhandtasche kommt und die Geburt von Kindern ohne Schmerzen und völlig automatisch geht. Am Ende wurde zwar versucht zu sagen, das Menschen wichtiger sind, als Labels, aber in diesem Moment war Carries Off-Stimme so schlecht mit der Musik und dem Sound gemischt, daß das wohl kein Zuschauer verstanden hat. Außerdem haben die Autoren vergessen, daß es auch Männer gibt, die von ihren Frauen in diesen Film geschleift werden und für Männer ist SEX AND CITY eine Zumutung. Wer sich nicht reinzufällig für Mode interessiert und gezwungen ist die magere und unoriginelle Handlung zu verfolgen, der wird sich zu tote langweilen. War ich selbst noch ein treuer Zuschauer der TV-Serie und wollte den Kinofilm auch sehen; vorallem wegen Kim Catrall die nebenbei gesagt den Film vor dem künstlerischen Untergang bewahrt; so habe ich das Kino völlig enttäuscht verlassen, denn Kommerz ersetzt keine originellen Ideen. 1 von 5 Punkten |