Christian Bale flattert wieder über Gotham´s Dächer in THE DARK KNIGHT. Seit einem Jahr bewacht Batman nun die Stadt Gotham City und seit dem trauen sich die Verbrecher nachts nicht mehr auf die Straße. Nur die Mafia geht ungehindert ihrem dunklen Treiben nach. Dem wollen der neue Staatsanwalt Harvey Dent, Lt. Gordon und Batman ein Ende machen. Sie wollen das Mafiageld beschlagnahmen, aber ihr Plan fliegt auf und die Mafia schafft das Geld ins Ausland. Damit wurde aber Batman zum Feind der Mafia, da die Herren ihn aber nicht töten können, heuern sie den verrückten Joker an, um Batman zu erledigen... Treue Leser meiner Kritiken werden sich bestimmt erinnern, daß der erste Teil, BATMAN BEGINNS, die bis heute schlechteste Kritik von -2 von 5 Punkten bekam. Das Positive vorweg: Im 2. Teil ist eine Steigerung zu erkennen. Die Figuren werden viel besser ausgearbeitet und die erfahrenen Schauspieler haben viel mehr Freiheiten als im ersten Teil. Besonders Heath Ledgers Leistung als Joker ist hervorzuheben. Ohne ihn hätte der Film völlig verloren. So ist es kein Wunder, daß THE DARK KNIGHT viel stimmiger wirkt als sein Vorgänger. Die Actionszenen wurden spannend und beeindruckend in Szene gesetzt. Nur wie schon in BATMAN BEGINNS verderben die pseudophilosophischen Anwandlungen des Amateurphilosophen Chris Nolan den Spaß gehörig. Da muß der Zuschauer schwachsinnige Platitüden ertragen wie: "Es muß erst schlimmer werden, bevor es besser wird." oder "Am dunkelsten ist die Nacht vor der Dämmerung." Hätte man diesen ganzen Schwachsinn herausgeschnitten, dann wären die Zuschauer nicht 2,5 Stunden lang gelangweilt worden. Hinzu kommt noch ein mutloses Ende, daß dem Film seiner Aussage beraubt, sowie schier unendlich viele vorhersehbare Szenen und so bleibt auch dieser Batman wieder hinter Tim Burton´s Batman zurück. 2 von 5 Punkten |