The Happening

M. Night Shyamalan quält den Zuschauer durch ein neues Schreckensszenario in THE HAPPENING.

Ein Wind weht durch den New Yorker Central Park. Kurz darauf scheint die Zeit still zu stehen und schließlich begehen die Menschen Selbstmord. Sofort wird ein Terroranschlag vermutet, aber das Phänomen breitet sich über den gesamten Nordosten der USA aus. In Philadelphia versuchen Elliot und seine Frau Alma der unsichtbaren Gefahr zu entgehen und so flüchten sie nach Westen, aber 60 Milen vor der Grenze bleibt der Zug stehen und so müssen sie sich zu Fuß durch ein gefährliches Gebiet bewegen...

Seit fast 10 Jahren wird Shyamalan immer an seinem Erstlingswerk THE SIXTH SENSE gemessen. Obwohl er seit dem schon wesentlich bessere Filme gemacht hat, werden alle Filme mit seinem Ersten verglichen. Vom komerziellen Standpunkt aus wird auch THE HAPPENING hinter THE SIXTH SENSE zurück bleiben, aber vergleichen kann man die Filme nicht. THE HAPPENING zeichnet ein Schreckensszenerio á la DIE VÖGEL, nur das die Gefahr nicht greifbar ist. Der Film ist spannend von der ersten bis zur letzten Minute und in jeder Szene nimmt sich Shyamalan die Zeit, um die unterschiedlichen Facetten der Menschen zu zeichnen: Freundlichkeit, Angst und Gewalttätigkeit. Zu dem kommt er noch mit einer Öko-Botschaft zum Zuschauer und genau diese ist das Einzige, was man dem Film vorwerfen kann, da diese Botschaft am Ende sehr verwirrend ist. Er hätte vielleicht besser den menschlichen Faden bis zum Ende spinnen sollen. Davon hätte dann jeder was gehabt. Näher kann ich darauf nicht eingehen, da sonst alles verraten wäre. Also, einfach mal ansehen und fürchten!

4 von 5 Punkten
Achten Sie auf den Wind!

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