Angelina Jolie macht aus einem Loser einen Top-Killer in WANTED. Wesley hat einen öden Job und wird ständig von Angstattacken geplagt. Diesen Zustand verstärkt noch eine Schießerei in einer Apotheke bei der er von einer Powerfrau namens Fox gerettet wird. Seine Überraschung ist groß, als Wesley erfährt, daß sein Vater einer der bester Killer war und er in seine Fußstapfen treten soll. Zögerlich nimmt er das Angebot an und durchläuft eine harte Ausbildung, um den Mörder seines Vaters zu töten. Doch Sloan, der Chef der Bruderschaft, hatte Wesley nicht die ganze Wahrheit erzählt... Mal abgesehen von dem äußerst einfallsreichen Titel, ist WANTED ein optischer Leckerbissen. Timur Bekmambetov ist es gelungen dem Action-Genre ganz neue visuelle Akzente abzuringen ohne das man dabei die Vorbilder, wie John Woo, Matrix oder Luc Besson, nicht erkennt. Den Cineasten macht das Spaß, allen anderen wird es egal sein, denn wieder einmal ist Angelina Jolie der Hingucker schlechthin. Zum Glück ist auch Bekmambetovs russische Schule zu erkennen, was man besonders an der Ausarbeitung von James McAvoys Figur erkennt. Trotz eines Genres bei dem ich dachte, es wäre bereits alles gefilmt, ist es Bekmambetov gelungen eine interessante Symbolik mit dem Weben des Schicksals abzuringen. Die Story ist aber gewohnt einfach gestrickt und trotz einiger überraschender Wendungen zum Ende hin, mangelt es der Erzählung am Sinn und dem Ende an Logik, allerdings ist alleine schon Morgan Freemans letzter Blick in die Kamera die Eintrittskarte wert. Erfrischend war es, daß die Macher auf eine Überleitung zu einem möglichen zweiten Teil verzichtet haben. 4 von 5 Punkten
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