96 Hours

Liam Neeson mordet sich durch Paris auf der Suche nach seiner Tochter. Dafür hat er 96 HOURS.

Brian hat sich gerade als Geheimagent zur Ruhe gesetzt, um sich mehr um seine 17 jährige Tochter zu kümmern. Diese möchte aber lieber mit einer Freundin nach Paris. Trotz Brians ausdrücklicher Bedenken erlaubt er ihr den Trip. Kaum in der "Stadt der Liebe" angekommen, muß Brian am Telefon hilflos mithören, wie fremde Männer seine Tochter entführen. Nun verliert er keine Zeit und fliegt sofort nach Paris. Die Stunden der dortigen Unterwelt sind gezählt, aber auch von der Seite des Rechts wird in seine Richtung geschossen...

Pierre Morell ist ein ausgezeichneter Actionfilm gelungen, besonders der Anfang in dem der Held ausführlich vorgestellt wird, ohne seine geheimnisvolle Seite preiszugeben, bevor er sich seinen Weg durch die Reihen der Bösewichte bahnt. Eine verlorene Erzählweise des modernen Actionkinos wird hier wieder neu aufgegriffen. Da stört auch nicht der Bourne-ähnliche Kamerastil, denn die Story wirkt mit ihren Charakteren ausgesprochen stimmig. Bei Liam Neesons energiegeladener Darstellung ist es nicht einmal unglaubwürdig, wenn er sich aus den ausweglosesten Situationen befreit. Damit ist 96 HOURS extrem unterhaltsam, auch wenn die Geschichte sehr düster klingt. Doch Liam Neeson zeigt hier den besten einsamen Actionhelden, der sich durch die Reihen seiner Gegenspieler prügelt, seit Bruce Willis sich durch ein Hochhaus in L.A. schießen mußte. Besson und Morell nehmen sich sogar die Zeit für einige Easter Eggs. So hat z.B. auch der A8 aus TRANSPORTER eine Szene bekommen.

4 von 5 Punkten
Sehr unterhaltsam und spannend.

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