Jason Statham muß sein Herz wiederfinden in: CRANK 2: HIGH VOLTAGE. Chev wird von ein paar Chinesen von der Straße gekratzt. Heilen wollen sie ihn nicht, stattdessen stehlen sie sein Herz und setzen ihm ein künstliches Herz mit mobiler Batterie ein. Drei Monate später kommt Chev zu sich, als sie weitere Organe entnehmen wollen, beginnt sich Chev zu wehren. Nun räumt der ehemalige Auftragskiller auf und sucht sein Herz. Doch die externe Batterie ist eines der ersten Opfer. Zum Glück hat das Herz noch eine interne Notversorgung, die sich durch Elektrizität und Stromstöße wieder auflädt. Jetzt muß Chev sein Herz finden, bevor dem Ersatz der Saft ausgeht. Zur Seite stehen ihm eine Prostituierte und seine Freundin Eve, die inzwischen als Tänzerin in einem Striplokal arbeitet... CRANK 2 hält sich ganz an das Erfolgskonzept aus dem ersten Teil: Nonstop Action, coole Sprüche und absurde Situationen. Dabei versucht der Film keinen Anspruch vorzutäuschen. Der Zuschauer soll seinen Spaß haben und den hat er. Trotz einiger Ekelszenen, auf die man hätte verzichten können, werden die Figuren besser ausgearbeitet, als im Vorgänger und selbst die Vergangenheit des Helden wird in einer Rückblende beleuchtet. Zum Einsatz kommt auch wieder die metaphorische Erzählweise, wo diesesmal das erbarmungslose Vorgehen eines Mannes ohne Herz im Mittelpunkt steht. Die Videooptik sorgt wieder für einen erstaunlichen Realismus und die völlig übertriebenen Charaktere sorgen für jede Menge Spaß. CRANK 2: HIGH VOLTAGE ist wieder ein großerartiger Actionfilm mit solidem Handwerk, bravourösen Ideen und guten Schauspielern. Ansehen lohnt sich. 4 von 5 Punkten |