Der Kaufhaus Cop

Kevin James hält sich für John McLane in DER KAUFHAUS COP.

Paul Blart will unbedingt Polizist werden, aber beim Hindernislauf bleibt er, aufgrund seines schlechten Zuckerhaushalts, kurz vorm Ziel liegen. Also macht er weiter in der Sicherheitsabteilung eines Kaufhauses. Hier nimmt ihn allerdings niemand ernst, außer die Perückenverkäuferin Amy. Sie scheint ihn zu mögen, aber ihr erstes Date endet in einer Katastrophe. Am Freitag nach Thanks Giving, dem so genannten Schwarzen Freitag, bekommt Paul seine große Chance, als ein paar Diebe das Kaufhaus plündern wollen, ist er der einzige Sicherheitsbeamte, der nicht flieht, da sich Amy unter den Geiseln befindet. Jetzt mutiert Paul zu Rambo und John McLane in einer Person und räumt auf...

Kevin James ist inzwischen auch im Kino ein Garant für gute Unterhaltung. Leider reicht es in der KAUFHAUS COP nicht weiter. Der Film leidet besonders unter dem Fehlen eines charismatischen Bösewichts. Alle Figuren scheinen keine Profis auf ihrem Gebiet zu sein, denn sonst würden sie sich nicht so dumm anstellen. Das läßt an die mittelmäßigen Komödien aus den 80ern erinnern, als Gegenspieler und Polizisten dumm agierten, um dem Normalo-Protagonisten eine Chance zu geben. Abgesehen davon ist der Film eine respektvolle Parodie auf STIRB LANGSAM und RAMBO. Daß Kevin James wieder seinen Charakter aus KING OF QUEENS spielt, stört in diesem Zusammenhang nicht, macht er doch eine sehr unterhaltsame Show, die den Zuschauer über die behäbigen Anfangsminuten hilft. Der flache Plot und die stereotypischen Nebenfiguren stören jedoch sehr.

2 von 5 Punkten
Wer sich nochmal an Weihnachten erinnern will, kann sich´s ansehen.

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