Die Frau des Zeitreisenden

Eric Bana reist durch die Zeit und verliebt sich dabei in DIE FRAU DES ZEITREISENDEN.

Henry ist sechs Jahre alt, als er das erste Mal durch die Zeit reist. Der Moment rettet ihm das Leben, aber seine Mutter stirbt bei dem Autounfall. Als er noch nackt am Straßenrand steht, kommt ein Mann auf ihn zu, der behauptet Henry aus der Zukunft zu sein und er sagt ihm:"Es wird alles gut.". Von da an reist er regelmäßig durch die Zeit, aber kontrollieren kann er die Sprünge nicht. So lernt er auch Claire, seine große Liebe, als kleines Mädchen kennen. Er selbst begegnet ihr zu erst in einer Bibliothek. Sie verlieben sich und heiraten. Doch Claire´s Kinderwunsch bleibt zunächst unerfüllt, da die Ungeborenen aus der Zeit springen. Nach zahllosen Abbrüchen steht ihre Ehe vor dem Aus. Da faßt Henry einen endgültigen Entschluß...

Was zu nächst wie eine gute Idee klingt, scheint ein Abklatsch von ZURÜCK IN DIE VERGANGENHEIT, TERMINATOR und THE SIXTH SENSE zu sein. Jedoch ist der Film so behebig und langatmig erzählt, daß dabei jede Spannung verloren geht. Daß viele Handlungsstränge bereits im voraus verraten werden, läßt auch jede Überraschung vorüberziehen. In der Dramaturgie werden auch keine Probleme erzeugt. Stattdessen gibt es Lottogewinne, eine reiche Familie, eine erfolgreiche Künstlerin und ein sorgloses Leben, daß nur vom unvermeidlichen überschattet wird und einem unerfülltem Kinderwunsch. Robert Schwentke hat mit diesem Werk dem Zuschauer nichts weiter zu sagen, als daß das Unvermeidliche unvermeidlich ist. Einziger Lichtblick in diesem tristen Melodram mit unlebendigen Figuren, ist die Kamera von Florian Ballhaus(Sohn von Michael Ballhaus), der hier zum ersten Mal zeigt, daß der Apfel doch nicht weit vom Stamm gefallen ist.

1 von 5 Punkten
Nur eine Schlaftablette wirkt schneller.

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