Sam Raimi ist zurück im Horrorfach mit DRAG ME TO HELL. Christine entscheidet in einer Bank über die Vergabe von Krediten. Um befördert zu werden, muß sie aber zeigen, daß sie auch harte Entscheidungen treffen kann. Mrs. Ganush, eine alte Zigeunerin, wurde von der Bank auf die Straße gesetzt, weil sie ihren Kredit nicht zurückzahlen kann. Ausgerechnet sie mußte sich Christine aussuchen, um ein Example zu statuieren. Gedemütigt verläßt die alte Frau die Bank. Als Christine am Abend ihr Auto aufsucht, wird sie von der Zigeunerin überfallen. Nach einem hartem Kampf verflucht sie Christine. Jetzt hört sie erst Stimmen und schließlich schleicht etwas unheimliches um ihr Haus. Ein Seher berichtet ihr, daß ein Dämon sich an sie gehängt hat, um Christine nach drei Tagen in die Hölle zu ziehen... Seit der TANZ DER TEUFEL-Trilogie gilt Sam Raimi als Kultregisseur in der Horrorszene. Die Auszeit von diesem Genre, daß ihm der Erfolg von SPIDERMAN bescherrte, schien ihm wirklich gut getan zu haben. DRAG ME TO HELL ist nicht einfach nur ein Horrorfilm, der den Zuschauer laufend erschreckt und schockiert. Nein, dieser Film ist zu dem sehr tiefgründig und spricht viele Themen an, angefangen bei der Rücksichtslosigkeit der Banken bis zu Vergebung und Nächstenliebe. Horrorfans brauchen aber keine Angst zu haben, denn hauptsächlich sorgt Raimi für einen wahrlich schockierenden Kinoabend. Spannung von der ersten bis zur letzten Minute sind garantiert. Beeindruckend ist auch die Musik von Christopher Young, der bereits beim Remake von INVASION VOM MARS den Soundtrack komponierte. Für Raimi war es ganze Arbeit, sorgen seine Tracks doch für Suspense und zusätzliche Spannung. DRAG ME TO HELL ist einer der Horrorfilme, die wirklich schrecklich sind... schrecklich gut. 5 von 5 Punkten |