G.I. Joe: Geheimauftrag Cobra

Skrupeloser Waffenhändler hält die Welt in Atem in G.I. JOE: GEHEIMAUFTRAG COBRA.

Vier Sprengköpfe, bestückt mit Naniten, die jedes Material zersetzen bis sie deaktiviert werden, soll von Kirgigistan in die USA ausgeliefert werden. Für die Sicherheit sorgt ein Team von Marines, angeführt von Duke. Auf dem Weg werden sie angegriffen und aufgerieben. Im letzten Augenblick werden sie von einem geheimnisvollem Team gerettet. Auf ihrer Basis in der Sahara stellt sich heraus, das es sich um die Spezialeinheit G.I. Joe handelt. McCallum, der die Sprenköpfe herstellte, ist über den Verlauf nicht erfreut. Was die Joe´s nicht wissen, ist daß McCallum hinter dem Angriff steckte, um in den Besitz der Sprengköpfe zu gelangen. Er will natürlich die Weltherrschaft, aber da hat er die Rechnung ohne G.I. Joe gemacht...

Bereits im Trailer wird klar, daß hier kein hoher Anspruch zu erwarten ist. So sieht es auch aus. Die Dialoge sind hohl und die Charaktere nur stereotypen. Daß der Film dennoch ein Hingucker ist, hat Stephen Sommers hauptsächlich seinem rein visuell orientiertem Casting zu verdanken. Die Frauen sind sexy, wie einst Emma Peel, und die Männer sollten auch für Frauen recht ansprechend aussehen. Für einen guten Film braucht man aber noch ein paar gestandene Darsteller. Dennis Quaid, Jonathan Pryce und Arnold Vosloo sollten dann wohl die Unzulänglichkeiten des schönen Teams wett machen. Damit der Plan aufgeht, hätte Sommers aber noch ein gutes Drehbuch gebraucht. Das Fehlen jeglicher Dialoge macht den Film zu einem großen Warten auf die nächste Actionszene, die sehr bombastisch und stilistisch einwandfrei gelungen sind. Die Vorhersehbare Story nimmt allerdings die gesamte Spannung aus dem Film. G.I. JOE ist sicher ein unterhaltsamer Actionfilm, aber hat nichts, an daß man sich erinnert.

2 von 5 Punkten
Bleibt auf Popcorn-Niveau.

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