Tom Hanks muß den Vatikan retten in ILLUMINATI. Der Papst ist plötzlich gestorben und am Morgen vor der Conclave werden vier Kardinäle entführt. Da offensichtlich die Illuminaten dafür verantwortlich sind, ruft der Vatikan Robert Langdon zu Hilfe. Am Ziel angekommen, erfährt Langdon von einer Antimaterie-Bombe, die um Mitternacht explodiert. Ihm bleiben sechs Stunden die Katastrophe zu verhindern. Nur werden die vier entführten Kardinäle ab acht Uhr abends getötet. Einer zu jeder vollen Stunde. Die Morde sollen auf dem Pfad zur Erleuchtung geschehen. Doch die Vatikanpolizei steht Langdon skeptisch gegenüber und so kämpft Langdon nicht nur gegen antiquierte Traditionen, sondern auch gegen die Geihmniskrämmerei des Vatikans... Wie schon bei THE DA VINCI CODE darf der Zuschauer die Geschichte nicht ernst nehmen, denn diese ist voller obskurer Verschwörungstheorien und um diese rund in die Story einzufügen, wird die Historie so gedreht, wie man es eben braucht. Da wird der Illuminati-Orden auch schon mal hundert Jahre früher gegründet. Wenn man den Film ohne historische Verweise betrachtet, ist es ein durchaus spannender und unterhaltsamer Thriller mit einem einzigartigen Blick hinter die Kulissen des Vatikans. Es ist allerdings bedauerlich, daß die temporeiche Geschichte kaum Zeit läßt die Figuren zu entwickeln. So wird der Charakter von Robert Langdon nicht weiterentwickelt, obwohl es durchaus Möglichkeiten gab. ILLUMINATI wird hauptsächlich beherrscht von Action und ungenauen historischen Fakten. Zum Ende wird es dann aber nochmal interessant und Ron Howard wird schließlich sehr selbstironisch. Weshalb Langdon sich auf dieses Abenteuer einläßt, obwohl er nichts für Religion übrig hat und am Ende auch noch froh ist über die Erhaltung des Status Quo bleibt das einzige Rätsel des Films. 3 von 5 Punkten |