Inglourious Basterds

Tarantino läßt Brad Pitt Nazi-Skalps sammeln für die INGLOURIOUS BASTERDS.

Es war einmal im von Nazi besetzten Frankreich. Seit 1941 sorgt eine amerkanisch-jüdische Kampfgruppe für Angst und Schrecken unter den deutschen Soldaten. Lt. Aldo Raine hat nur ein Ziel: Nazis töten. Jeder seiner Männer schuldet ihm 100 Nazi-Skalps. Auf der deutschen Seite hat Oberst Landa, Rufname: "Der Judenjäger" das Sagen. Seine skrupellose und freundliche art sich seinen Feinden zu nähren, ist legendär. Shosanna entkam ihm nur knapp und leitet seit her unter falschem Namen ein Kino in der Nähe von Paris. 1944 soll die Geschichte des Frederick Zoller in ihrem Kino uraufgeführt werden. Neben Göbels wird auch der Führer persönlich erwartet. Während Shosanna ihre Rachepläne verfolgt, schließen sich die Basterds der allierten Operation "Kino" an...

Quentin Tarantino mutet dem Zuschauer einiges zu. So wird viel französisch und auch ein wenig italienisch gesprochen. In der englischen Fassung wären dann noch verschiedene Dialekte dazugekommen. So macht die deutsche Synchronisation den Film zwar verständlicher, aber er leidet auch unter dieser. Ist doch der Unterschied zwischen Originalton und Synchranistion zu groß und gerade bei Christoph Waltz alles andere als synchron. Seine herausragende Leistung sollte ungestört genossen werden können. Daher kann man sich nur auf die DVD freuen, wenn man den Film endlich in der Urfassung betrachten kann. Im Gegensatz zu gängigen Kriegs- und Actionfilmen, setzt Tarantino voll auf die Entwicklung seiner Figuren. Sind doch deren Intensionen wichtig für die Aussage des Films. Die Spannung lebt hauptsächlich von den erstklassigen Dialogen und seinen guten Schauspielern. Daß INGLOURIOUS BATERDS dabei die Geschichtsschreibung ignoriert stört da auch nicht weiter.

5 von 5 Punkten
Ein herausragendes Meisterwerk.

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