Männerherzen

In einem Fitnessstudio treffen viele MÄNNERHERZEN aufeinander.

Einmal in der Woche schwitzen sie beim Training. Nur wenige kennen sich persönlich, dennoch sind ihre Leben verknüpft. Da ist Jerome, ein Musikproduzent der alles tut, um ein Hitalbum zu produzieren. Günther, der bei den Frauen nicht landet, außer bei Roland´s Ex-Frau. Philips Freundin ist schwanger, da macht sich sein neuer Job als Pizzaria-Pfeil nicht gut, um ihr zu zeigen, daß er eine Familie ernähren kann. Da heuert ihn Niklas an für eine Anti-Selbstmord-Kampagne, während dieser seine Verlobte mit einer Aushilfe vom Fitnessstudio betrügt...

In Deutschland sind Episodenfilme ein Garant für den Erfolg an der Kinokasse. MÄNNERHERZEN wird es sicher ähnlich gehen. Immerhin stimmt das Rezept: Beliebte Darsteller, leichte Geschichten und ein seichtes, versöhnliches Ende. Das Unvermögen neue Wege zu gehen, haben alle modernen deutschen Filme gemein. Die anspruchlose Handlung mit viel seichtem Humor ist einer der Hauptgründe, weshalb der Zuschauer nicht den Überblick verliert. Das überraschand gute Schauspiel, sowie viele unterschiedliche Charaktere, ist ein Anderer Grund. Einige Gags zeugen immerhin von gutem Humor, wenn auch einige andere völlig daneben gehen. Obwohl auch Kritik an der kommerzialisierten Kunstszene geübt wird, bleibt MÄNNERHERZEN eine anspruchslose Komödie, die ebenfalls den Weg des Vergessen-Werdens gehen wird. Ein größerer Mut zur Tragödie im deutschen Kino hätte dem Film sicher gut gestanden und selbst da hätten die Produzenten die Produkte ihrer Sponsoren und auch den neuen Film von Til Schweiger verkaufen können. Der einzige Unterschied wäre nur gewesen, daß der Zuschauer etwas mitgenommen hätte.

2 von 5 Punkten
Man geht raus mit dem was man reinnimmt.

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