Touristen erleben in Griechenland MY BIG FAT GREEK SUMMER. Georgia ist Professorin für Geschichte, aber Einsparungen der Universität kosteten ihr den Lehrstuhl. Also führt sie jetzt Touristen durch Griechenland und versucht ihnen die interessante Geschichte des Landes näher zu bringen. Die Touristen finden ihre Führungen ehr lahm. Mit ihrer neuen Gruppe sieht alles so aus, wie immer, nur der Fahrer ist neu. Poupie, ein Grieche mit Bart, langen Haaren und er macht nicht viele Worte. In der ersten Nacht landen sie in dem wahrscheinlich schlimmsten Hotel Griechenlands. Da reicht es Georgia und sie schreibt ihre Kündigung. Doch nun wird sie mit der Gruppe warm und Poupie hat ein Auge auf sie geworfen... Lassen Sie sich vom Titel nicht abschrecken. MY BIG FAT GREEK SUMMER hat, außer der Hauptdarstellerin, nichts mit dem bekannten Vorbild gemein. Der Originaltitel MY LIFE IN RUINS paßt auch viel besser. Die schlechte Wahl des "deutschen" Titels stört bereits im Vorspann und steht in keinem Kontext zur Story. Diese ist ähnlich, wie in MAMMA MIA ziemlich flach geraten. Die Dramaturgie läßt sehr zu wünschen übrig, passiert doch im Film fast nichts. Die wenigsten Figuren werden vorgestellt und scheinen einfach nur Mittel zum Zweck. Abgesehen davon sind die einzelnen Episoden für sich gut gelungen und verschaffen dem Zuschauer recht gute Laune. Erfahrene Schauspieler, wie Richard Dreyfuss oder Caroline Goodall tragen ebenfalls zu einem hohen Unterhaltungwert bei. Daß der Film allerdings gelegentlich zum Kitsch abgleitet können auch sie nicht verhindern. Außerdem hätte auch die Aussage, daß Menschen mehr an Konsum und Unterhaltung, als an Bildung und Geschichte interessiert sind, bis zum Ende weiter verfolgt werden sollen, wenn der Film den Sprung über die Hürde der leichten Sommerkomödie hätte schaffen wollen. 3 von 5 Punkten |