Operation Walküre

Tom Cruise will Hitler töten unter dem Decknamen: OPERATION WALKÜRE.

Ein kleiner Kreis von Wehrmachtsoffizieren möchte den zweiten Weltkrieg beenden und Hitler töten, aber ihre Versuche scheitern und ihre Reihen lichten sich langsam. Inzwischen kam der schwer verwundete Oberst von Stauffenberg im Münchner Lazaret an. Seine Apathie gegen Hitler ist kein Geheimnis und so rekrutieren sie ihn. Die Beteiligung von Politikern an der Operation ist Stauffenberg ein Dorn im Auge und so mißlingt auch sein erster Versuch, Hitler im Bunker Wolfsschanze zu töten, dafür bekommt er aber jetzt freie Hand für die Operation Walküre...

Tom Cruise als ein deutscher Volksheld, klingt nicht gerade vielversprechend. Seiner Rolle wurde auch kaum Raum zum spielen eingeräumt. Denn Stauffenbergs Wandlung vom überzeugten Anhänger zu Hitlers Erzfeind hätte Cruise´s Rolle durchaus mehr Möglichlkeiten gegeben, als ständig mit einem angestrengten Toilettenblick durch den Film zu laufen. Betrachtet man aber OPERATION WALKÜRE als einen Actionthriller und nicht als eine Charakterstudie, dann ist der Film durchaus gelungen und die Leistungen der Charaktermimen in den Nebenrollen sind ausnahmslos gut, wenn man mal von der klischeehaften Darstellung Hitlers absieht. Bryan Singer hat einen spannenden Film gedreht mit stimmigen Bildern, aber leider nicht ohne Schwächen. Sind doch die Charaktere im Finale das Wichtigste und da diese nicht gut ausgearbeitet waren, wirkt das Ende etwas schwach. OPERATION WALKÜRE verdirbt dem Zuschauer aber nicht den Abend und so kann man ihn sich durchaus ansehen, sei es auch nur, um das Traditionsstudio UNITED ARTISTS zu retten. ;-)

3 von 5 Punkten
Da wäre mehr möglich gewesen.

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