Die Entführung der U-Bahn Pelham 123

Travolta gegen Washington in DIE ENTFÜHRUNG DER U-BAHN PELHAM 123.

Für Walter Garber ist es ein normaler Tag in der U-Bahn-Leitstelle von Manhatten bis Pelham 123 plötzlich stehen bleibt. Kurze Zeit später meldet sich Ryder und gibt an die Fahrgäste als Geiseln genommen zu haben. Er verlangt 10 Mio. Dollar in einer Stunde oder er wird in jeder weiteren Minute eine Geisel erschiessen. Seine Entschlußkraft bekommt die Polizei zu spüren, als sie einen Verhandlungsführer an Garbers Funkgerät setzen, was für den Zugführer der Pelham 123 tödlich endet, denn Ryder will nur mit Garber verhandeln. Damit gerät auch er ins Visier der Polizei und das ist nicht gut, denn auch seine Weste ist nicht ganz sauber...

Tony Scott zeigt wieder, daß er einen Stoff rutiniert und atmosphärisch dicht umsetzen kann. Wie bereits in MAN UNDER FIRE, ebenfalls mit Denzel Washington, ist auch PELHAM 123 voller zwielichtiger Figuren, gefilmt in der typischen Scott-Weise, d.h. mit viel Atmosphäre und einem hervoragenden Schnitt. Hier kommen allerdings noch einige gute Dialoge hinzu. Besonders gelungen ist, wie ein Bürgermeister, der 1 Dollar pro Jahr von den Bürgern New Yorks bekommt und troztdem ein Vermögen von über 30 Mio. Dollar anhäufen konnte. Eine spannende Handlung rundet das Erlebnis ab. Den Starttermin hätte Columbia allerdings günstiger wählen können. Am selben Tag wie Harry Potter an den Start zu gehen ist fragwürdig. Da können sich John Travolta und Denzel Washington ein noch so unterhlatsames Psychoduell liefern und es werden doch nicht genügend Zuschauer sehen können. DIE ENTFÜHRUNG DER U-BAHN PELHAM 123 ist ein spannendes und unterhaltsames Kinoerlebnis.

4 von 5 Punkten
Stilistisch gelungen und ein überzeugender Thriller.

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