Will Smith verbringt gute Taten in SIEBEN LEBEN. Mit einem Lächeln weist sich Ben Thomas als Finanzbeamter aus und bekommt so Zugang zu den unterschiedlichsten Menschen. Besonders angetan hat es ihn Emily, deren Herz nur noch 6 Wochen zu schlagen hat, wenn sich kein passender Spender findet. Auch wenn nur Ben weiß, warum er sich so sehr um Emily und sechs andere Menschen kümmert, taucht er doch immer wieder auf, aber nach der ersten Nacht mit Emily ist er verschwunden, aber da wurde für sie ein passendes Spenderherz gefunden... SIEBEN LEBEN ist einer der Filme, der durch eine schlechte Regie und eine schlechte Erzählweise verdorben wurde. Es hätte ein so guter Film werden können, aber da der Zuschauer nichts über den Protagonisten erfährt, sitzt er die erste Stunde nur da und weiß gar nicht worum es geht. Die zweite Hälfte wird auch nicht besser, zumal die Auflösung nicht dazu beiträgt dem Film einen tieferen Sinn zu geben oder den Zuschauer zu überraschen. Es handelt sich einfach um einen Film der durch Unverständlichkeit einen Anspruch vortäuscht den er nicht hat. Als ob das nicht schon reichen würde dem geneigten Kinobesucher den Abend zu verderben, kommt noch ein maßlos schlechtes Schauspiel dazu. Will Smith versuchte zwar das unaufhörliche Geflenne von nahezu allen Schauspielern durch einige kurze, witzige Sprüche aufzulockern, aber um die Langeweile zu vertreiben war das zu wenig. SIEBEN LEBEN ist ein melodramatischer Overkill in dem mehr Tränen vergossen wurden, als Kunstblut in HOSTEL. 0 von 5 Punkten |