Der Jungfernflug der Enterprise mit der jungen alten Crew in: STAR TREK. Die USS Kelvin untersucht ein merkwürdiges Phänomen, kurz darauf erscheint ein riesiges Raumschiff und greift die Kelvin an. Während dem Kampf kommt ein Junge zur Welt: James T. Kirk. Jahre später prügelt er sich lieber in Kneipen mit Kadetten der Sternenflotte, anstatt sich ihnen anzuschließen. Erst Captain Pike redet dem Rebell ins Gewissen und fordert ihn auf, eine Karriere in der Sternenflotte zu versuchen. Drei Jahre später erhält die Erde einen Notruf von Vulkan. Eilig werden ein paar Schiffe zusammengestellt, unter ihnen auch die USS Enterprise, auf ihrer ersten Mission, unter Pike´s Kommando. Im Orbit von Vulkan stoßen sie auf das fremde Schiff und Pike wird aufgefordert sich auszuliefen. Nun hat Spock das Kommando und Kirk ist sein erster Offizier... Nach MISSION IMPOSSIBLE 3 hatte ich für STAR TREK die schlimmsten Befürchtungen, als ich hörte, daß J.J. Abrams die Regie übernimmt. Das Design und die Story sind ihm allerdings recht gut gelungen, auch wenn dafür die Surrealität der Serie weichen mußte. Und wie bereits in den Filmen zu vor steht die Forschung auch bei Abrams im Hintergrund. Phaser und Photonentorpedos ziehen eben mehr Menschen ins Kino als der Einsatz der Sensorenphalanx. So ist STAR TREK ein spannender, selbstironischer und ein sehr unterhaltsamer Film. Um alle Gags zu verstehen muß aber der Zuschauer mit dem STAR TREK-Universum vertraut sein. Die Figuren hingegen wirken sehr lebendig und wurden recht leidenschaftlich von der jungen Crew gespielt. Daß jeder von ihnen seine großen Momente im Film hat, war für diesen Aspekt sehr hilfreich. Ein Ärgerniss ist allerdings die Musik. Abrams arbeitet zwar immer mit Michael Giacchino zusammen, aber für STAR TREK ist er ungeeignet. Nach dem Tod von Jerry Goldsmith, wäre auch James Horner eine Alternative gewesen, der bereits für die Musik von STAR TREK 2 und 3 verantwortlich war. 4 von 5 Punkten |