Eine Junggesellenparty endet in Vagas mit THE HANGOVER. Die Hotelsuite ist verwüstet, ein Huhn schleicht herum und im Bad ist ein Tiger. Dumm nur, daß sich Phil, Alan und Stu an nichts erinnern. Dabei wäre gerade jetzt ein Geistesblitz von Nöten, denn sie vermissen noch Doug, der Grund für die Junggesellenparty die sie eigentlich nie vergessen wollten. In 24 Stunden muß er vor dem Traualtar stehen. Also versuchen die Drei ihre Schritte zurückzuverfolgen, doch sie stoßen nur auf neue Rätsel. Wie kommen sie zu einem Baby, woher kommt das Polizeiauto und warum hat Stu eine Stripperin geheiratet? Während das Trio antworten sucht, stellt sich heraus, daß Doug von einem verrückten Chinesen entführt wurde und der will 80.000 Dollar... Eigentlich sollte THE HANGOVER keine gewöhnliche Komödie werden, zumindest drängt sich dieser Gedanke auf, denn die Kombination aus Thriller-, Action- und Komödienelementen sagt: "Hier kommt kein normaler Film." Leider ist das nicht gelungen. Zu viele Klischees werden in THE HANGOVER verbraten, zu viele Gags sind vorhersehbar und die Nebenhandlungen viel zu kleinlich. Die Kreativität beschränkt sich leider nur auf Dinge, die es bereits gab und so ist auch das Ende keine Überraschung. Die Situationskomik ist allerdings eine Stärke des Films, so gibt es doch jede Menge zu lachen, daß die Schauspieler dabei ebenfalls einen großen Anteil haben, die nicht müde werden sich gegenseitig mit Wortgefechten herauszufordern, kommt THE HANGOVER zu gute. So leidenschaftlich diese gespielt sind, so schlecht sind sie geschrieben. Gäbe es in den Dialogen etwas mehr Sinn, anstatt eine dünne Story zu verfolgen, dann würde man die Komödie im Sommer 2010 nicht wieder vergessen haben. 2 von 5 Punkten |