The Spirit

Frank Miller verfilmte den Comic von Will Eisner: THE SPIRIT.

Danny war einst ein Cop bis er erschossen wurde, aber tot blieb er nicht. Danny kehrte als Spirit nach Central City zurück und sorgt seit dem für Recht und Ordnung auf den Straßen. Eines Tages kommt seine Jugendliebe Sand Serif zurück und sein ewiger Wiedersacher Octopus verprügelt ihn regelmäßig. Zusammen kommen alle als sie hinter einigen Kisten mit sagenhaftem Inhalt her sind. Während Sand Serif das goldene Flies will, ist Octopus hinter dem Blut von Herkules her. Dumm nur, daß sie die Kisten vertauschen...

Im Stile von SIN CITY verfilmte Frank Miller diese Story. Nur leider mangelt es dem Film an interessanten Charackteren und guten Dialogen. Besonders die erste Hälfte des Films ist eine Zumutung. Die Längen sorgen für reichlich Trübsal im Kino. Aber zum Glück hat ab der 2. Hälfte Samuel L. Jackson mehr Raum und so bekommt THE SPIRIT auch einige satirische Aspekte. Meiner Ansicht nach sollte Frank Miller lieber weiter Comics zeichnen, denn für den Regiestuhl gibt es bessere Kandidaten. Obwohl die Optik wieder einzigartig aussieht und der Comicstyle brilliant in Szene gesetzt wurde, gibt es keine echten Konflikte zwischen den Figuren und die wenigen werden vom Spirit todgequatscht. THE SPIRIT verlangt vom Zuschauer ein wenig Geduld bis die Show von Samuel L. Jackson beginnt, aber von da an lohnt sich der Besuch.

3 von 5 Punkten
Gute Optik, mäßige Regie.

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