Einst wachten sie über die Welt, jetzt stehen sie auf der Abschußliste, sie nennen sich: WATCHMAN-DIE WÄCHTER. Es ist das Jahr 1985 und Nixon regiert in seiner fünften Amtszeit. Die Watchmen, eine Gruppe maskierter Superhelden, halfen den USA durch die Krisen der Vergangenheit. So gewann Amerika mit deren Hilfe auch in Vietnam. Doch nun steht die Welt kurz vor der atomaren Vernichtung, da sich der Konflikt mit der UdSSR zuspitzt. Abseits davon wird der Comedian, ein Watchman, in seinem Apartment getötet. Seine Freunde beschließen den Mörder zu finden und dies konfrontiert sie auch mit ihrer schmerzvollen Vergangenheit... Ein zweieinhalb stündiger Bilderrausch, der den Zuschauer in seinen Bann zieht. Zum Glück ist das aber nicht das Einzige auf das sich Zack Snyder verläßt. Genüßlich zeigt er uns eine paralelle Welt in der alle Schlechtigkeiten unserer vereint sind und die Wächter hilf- und teilnahmslos dem Untergang der Welt folgen. Diese herangehensweise gibt dem Film zwar einen hohen Anspruch, verleiht ihm aber gleichzeitig einige Längen in denen die Entstehung der Wächter geklärt werden und welchen Einfluß sie auf die Welt haben. Das ist zwar recht interessant sorgt aber auch zum Teil für ein wenig Langeweile. Die Charaktere, welche sehr gut gelungen sind, helfen dem Zuschauer darüber hinweg. Und am Ende steht die Frage: Wieviele Opfer darf eine friedliche Welt kosten? WATCHMEN ist ein philosophischer Actionfilm, wie einst TERMINATOR, wo die dunkle Seite des menschlichen Wesens beleuchtet wird und der amerikanische Traum eine neue Facette bekommt. 4 von 5 Punkten |