Zweiohrküken

Anna und Ludo im Beziehungsalltag mit dem ZWEIOHRKÜKEN.

Nach dem romantischen Ende zwei Jahre zu vor sind Anna und Ludo im Beziehungsalltag angekommen. Bewegung kommt erst wieder in ihr Leben als sich Maria, eine ehemalige von Ludo, wieder für ihn intersessiert. Doch schließlich wird auch Ludo mit einem Ex-Freund von Anna konfrontiert, der auch gleich in ihre Wohnung einzieht. Da sind natürlich Spannungen vorprogrammiert, diese enden in einer Trennung...

Die gute Nachricht zuerst: ZWEIOHRKÜKEN ist besser als der erste Teil. Die Gags sind viel besser ausgearbeitet und die Sitautionskomik wirkt wesentlich glaubwürdiger. Das macht den Film viel unterhaltsamer, außerdem beschränken sich die kitschigen Szenen auf das Ende, auf das man hier auch nicht so lange warten muß, wie noch im Vorgänger. Die Regie hat sich jedoch nicht verbessert. Die Schauspieler machen, was sie wollen und quacken ihren Text runter, als seien sie auf der Flucht. Da fehlen natürlich spannende Charaktere, die die ziellose Handlung etwas aufwerten. So verläßt sich Til Schweiger nur auf Til Schweiger. Da er aber keine zwei Stunden mit sich selbst vollbekommt, ersann er noch eine zusammenhanglose Nebenhandlung, die nur sporadisch mit der Haupthandlung verbunden ist und eigentlich gar nichts mit dem Rest des Films zu tun hat. Die Kamera wirkt zwar über weite Strecken sehr stilsicher, aber im letzten Drittel ist dem Kameramann wohl die Kreativität abhanden gekommen und so muß der Zuschauer jede Menge völlig sinnlose Schärfeverlagerungen ertragen. Der Overkill an aktuellen Songs zerrt ebenfalls an den Nerven des Zuschauers. Letzenendes kann man sich das ZWEIOHRKÜKEN tatsächlich ansehen, denn zu lachen gibt es eine ganze Menge, aber mehr auch nicht.

2 von 5 Punkten
Lustig.

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