Gerad Butler kämpft sich durch ein mörderisches Spiel und wird dabei gesteuert von einem GAMER. Tilman wurde zum Tode verurteilt, aber er kann der Strafe entgehen, wenn er sich in dem Spiel Slayers von einem Gamer fernsteuern läßt und 30 Spiele überlebt. Bei seinem vorletzten Spiel ist Tilman alias Kabl ein Weltstar und sein Gamer bekommt Höchstgebote für Kabl´s Steuerung, doch da geschieht es, plötzlich kann Tilman mit seinem Gamer kommunizieren. Um das letzte Spiel zu überleben verlangt er von ihm die volle Kontrolle über sich selbst. Die neue Freiheit benutzt Tilman zur Flucht, doch außerhalb des Spiels kommt er einem erschreckendem Geheimnis auf die Spur... Von der ersten Sekunde an zeigt GAMER, wo der Schwerpunkt im Film liegt. Von den Machern der CRANK-Filme hätten die Zuschauer auch nichts anderes erwartet. Jedoch wirkt sowohl die Kamera als auch der Schnitt in ihrem neuen Film etwas zu hektisch. Obwohl GAMER auch die Folgen einer vergnügungssüchtigen Gesellschaft zeichnet, bleibt die Ausssage hinter der Action zurück. Diese ist wiedermal atemberaubend, die nebenbei auch noch aufgrund der Kameraeinstellung das Computerspielfeeling auf die Leinwand projezieren, was auch zu der Frage hinter dem Sinn gewalttätiger Spiele führt. Auch wenn diese subtile Darstellung nur von wenigen verstanden werden dürfte. Die Story ist wieder ziemlich dünn und wirkt besonders im zweiten Teil ziemlich konstruiert und abgekupfert, deshalb bleibt GAMER weit hinter seinen Vorbildern, wie RUNNING MAN und BLADE RUNNER zurück. Mangelt es ihm doch an Subtilität und Tiefgründigkeit. Für einen unterhaltsamen Kinoabend unter Männern ist GAMER alle mal geeignet. 3 von 5 Punkten |