Iron Man 2

Robert Downey Jr. zwängt sich wieder in das Stahlkostüm des IRON MAN 2.

Auf der Erde herrscht endlich Weltfrieden, dank Tony Stark und seinem Alterego Iron Man. Jedoch ist die Regierung hinter seinen Kampfanzügen her, um eine Armee daraus zu machen. Während alle Regierungen und Waffenhersteller bei den Kopien seines Anzugs versagen, bastelt ein einsamer Russe in seiner Wohnung eine Energiezelle, die ihn Iron Man überlegen macht. In Monaco treffen sie schließlich aufeinander und Stark kann ihn gerade so besiegen. Doch Vanko wird von Hammer, Stark´s Konkurenz, angeworben, um für ihn die Anzüge zu bauen. Derweil macht Stark´s Energiezelle Schwierigkeiten, die ihn langsam vergiftet. In seiner Überzeugung bald zu sterben, verdirbt er es sich mit all seinen Freunden und einer der Anzüge fällt in die Hände der Army...

Sequels sind immer schwierig. Müssen sie doch den Vorgänger übertreffen und die Story weiterentwickeln. Die Macher von IRON MAN 2 gehen da mutige neue Wege. Der Film hat weit weniger Actionszenen, aber dafür konzentriert sich die Comic-Verfilmung auf ihre charismatischen Schauspieler und die Beziehungen ihrer Figuren zueinander. Damit wird IRON MAN sehr unterhaltsam, stößt aber auch die Actionfans vor den Kopf, die auf einen ebensolchen Actionkracher, wie den ersten Teil hofften. So wird der Film zu einer persönlichen Geschmackssache und kein wohl kalkulierter Komerzfilm. Jon Favreau schafft aber mit seinem Ensmble den unerwartet schwierigen Spagat und schuf einen Film bei dem es nicht um die Anzahl der Explosionen geht, sondern um Freundschaft, Liebe, Vertrauen und deren Prüfungen. Was am Ende in einem-die Actionfans wird´s freuen-furiosem Showdown mündet. Wo die Effekte absolut überzeugend auf die Leinwand gebannt wurden. IRON MAN 2 ist eine solide Comic-Verfilmung, mit überzeugenden Darstellern, die den Film zu einem großen Vergnügen machen, aber das Kinovolk auch spalten wird.

4 von 5 Punkten
Ist Geschmacksacher, aber mir gefällt´s.

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