Kiss & Kill

Ashton Kutscher und Kathrine Heigl in KISS & KILL.

Seit drei Jahren sind Jennifer und Spencer verheiratet. Seit sich das Paar in Nizza kennengelernt und auf den ersten Blick in einander verliebt hat, haben sie ein beschaulich, langweiliges Leben. Da bekommt Spencer ein Paket von seinem früheren Boss, aus seinem alten Leben als Killer. Am nächsten Tag sind plötzlich 20 Mio. Dollar auf seinen Kopf ausgesetzt und überraschenderweise platzt auch noch Jennifer in den ersten Kampf und wird Hals über Kopf mit Spencer´s Vorleben konfrontiert, als er versucht seinen besten Kumpel Henry umzubringen. Von nun an sind sie auf der Flucht vor Nachbarn, Freunden und Arbeitskollegen. Eine harte Nuß für ihre Ehe, aber dann stellt Jennifer fest, daß sie schwanger ist...

Wie jeden Sommer kommt auch dieses Jahr die ein oder andere billige Liebeskomödie ins Kino. Zwischen Blockbustern wie INCEPTION und SALT sind sie auch eine willkommene Abwechslung. KISS & KILL reiht sich da munter ein. Mit einigen lustigen Szenen, abgekupferten Ideen und schönen Bildern von Russell Carpenter, der schon bei James Cameron-Filmen, wie TRUE LIES und TITANIC für die photographische Umsetzung verantwortlich war. Leider schreiben die Drehbuchautoren in einer ganz anderen Liga. Die Erzählung macht gerade am Anfang plötzliche Zeitsprünge und einige Handlungsabfolgen sind auch nicht sehr logisch, von den vorhersehbaren Momenten ganz abgesehen, kommt noch ein enttäuschendes Ende nach Frauenart. So kann man wohl sagen, daß KISS & KILL der erste Actionfilm für Frauen ist. Zum Glück funktioniert aber das Spiel zwischen den Figuren und sorgt für den meisten Spaß, was man von den Dialogen nur bedingt behaupten kann. Sehr gelungen ist auch wieder die Atmosphäre in der abgekanzelten Umgebung einer Vorstadtsiedlung. KISS & KILL ist dank des schlechten Drehbuchs nur mäßig gelungen, ist aber dennoch recht unterhaltsam.

2 von 5 Punkten
Gewöhnliches Fabrikprodukt.

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