Old Dogs-Daddy oder Deal

Robin Williams und John Travolta müssen sich entscheiden: OLD DOGS-DADDY ODER DEAL.

Dan und Charlie sind seit ihrer Jugend die besten Freunde, selbst im Geschäftsleben sind sie Partner ihrer Marketing-Firma. Gerade haben sie einen Megadeal mit einem japanischen Konzern eingefädelt. Mitten in die komplizierten Verhandlungen platzt Vicki, die Ex-Frau von Dan, mit der er für einen Tag verheiratet war. Da Vicki wegen eines Delikts für ein paar Tage ins Gefängnis soll, stellt sie Dan ihre siebenjährigen Kinder vor. Sie gingen aus der kurzen Ehe hervor und nun müssen Dan und Charlie auf die Kinder aufpassen bis Vicki wieder frei ist. Damit ist das Chaos vorprogrammiert...

Travolta und Williams sollten ein Garant sein für einen unterhaltsamen Kinoabend, aber die OLD DOGS leiden unter einem fantasielosem Skript und einer einfallslosen Regie. Da können die zwei Haudegen noch so sehr auf den Putz hauen, da springt der Funke einfach nicht ins Publikum. Eines lernt der Zuschauer aber aus dieser Komödie: Die Zeit der Slapstick-Filme ist vorbei. Besonders wenn Schläge ins Zentralmassiv eines Mannes inflantionär eingesetzt werden. Dennoch ist die erste Hälfte des Films sehr unterhaltsam bis dem Regisseur die Puste ausging und er sich zu viele Anleihen aus der bekannten Sitcom TWO & A HALF MAN holte. Damit die Nebendarsteller durch die Show der beiden Stars nicht völlig untergehen spielen die Nebencharaktere gleich doppelt so stark und übertreiben dabei bis zum erbrechen, daß sie dabei den Zuschauer nerven, wurde wohl gerne in Kauf genommen. Hier wäre weniger mehr gewesen. Da Travolta und Williams gut aufgelegt sind, ist der Film immerhin zu ertragen, aber die übertriebene Slapstick kann nicht über den üblichen Kitsch einer Familienkomödie hinwegtäuschen.

2 von 5 Punkten
Nur Durchschnitt und kitschig

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