Der grüne Oger ist wieder da mit samt Familie und jetzt ist es FÜR IMMER SHREK. Eigentlich sollten sie glücklich und zufrieden leben bis ans Ende ihrer Tage, jedoch stellte sich das Familienleben für Shrek als stressiger heraus, als er es sich in seinen kühnsten Träumen hätte ausmalen können. Bei dem Geburtstag seiner Kinder plazt ihm der Kragen und der Oger holt mal Luft. Dabei läuft ihm Rumpelstielzchen über den Weg und der bietet ihm einen Tag als Oger ohne Familie an, aber dieser Tag hat einen Haken und schon ein paar Stunden später findet sich Shrek in einer Welt wieder, wo er nie existierte und das Rumpelstielzchen ist der König von Weit, Weit Weg. Nur eines kann ihn noch retten: Ein Kuss wahrer Liebe von Fiona bis Sonnenaufgang, doch die führt in dieser Welt eine Oger-Armee an, um Rumpelstielzchen zu stürzen. Dabei steht ihr die Liebe nur im Weg... Nach dem etwas schwächelnden dritten Teil der SHREK-Reihe, war es ganz gut, daß die Helden um das grüne Sumpfmonster sich würdig von ihren Fans verabschieden können. FÜR IMMER SHREK bietet Unterhaltung bis zur letzten Minute und vermittelt dabei noch typische Märchenwerte, wie wir es noch von den ersten beiden Teilen gewöhnt waren. Hinzu kommt dann noch der wirklich gemeine Gegenspieler. Endlich funktioniert wieder das Zusammenspiel zwischen Story, Figuren und Gags. In bester SHREK-Tradition spielen sich die Figuren von einem Gag zum nächsten. Da stört es auch nicht weiter, daß die Erzählung etwas geradlinig verläuft und das Ende auch nicht sehr überraschend ist. FÜR IMMER SHREK ist ein kurzweiliges Vergnügen mit alten Bekannten und eine hervorragende Alternative für alle Fussballmuffel. Mit dem vierten Teil sollte nun aber für immer Schluß sein, denn ich möchte bezweifeln, daß es von hier aus noch besser werden kann und es wäre schade, wenn das sympathischste Filmmonster zur puren Geldmaschine verkommt. 4 von 5 Punkten |