Splice

Adrien Brody erschafft Genmonster in SPLICE

In einem Genlabor erschaffen Elsa und Clive die unterschiedlichsten, künstlichen Wesen, um Proteine zu finden, die Krankheiten wie Parkinson und Krebs heilen sollen. Bisher läßt sich die Forshung der Wissenschaftler aber nur auf Nutztiere anwenden. Damit die Ergebnisse auch dem Menschen helfen können, müssen menschliche Gene in die Versuchsobjekte eingefügt werden. Doch dieses Ziel scheitert an ethischen Hürden und dem Profitstreben ihrer Geldgeber. Also verfolgen sie ihr Ziel in ihrer Freizeit und nach vielen Versuchen gelingt es ihnen ein Wesen zu erschaffen, daß halb Mensch und halb Tier ist. Clive will es töten und fürchtet um seine Karriere, doch als sie erkennen, daß das Wesen beschleunigt altert, willigt er ein es am Leben zu lassen. Aber auch ein künstliches Wesen wird irgendwann erwachsen...

Obwohl technisch und wissenschaftlich auf dem neuesten Stand, erzählt SPLICE eine Geschichte, die immer mal wieder durch das Kino geistert, aber an Klassiker, wie DIE FLIEGE, reicht dieser Streifen bei weitem nicht heran. Bereits der Klassiker von Jules Verne DIE INSEL DES DR. MOREAU beschäftigte sich mit Tier-Mensch-Hybriden. Die Story ist also nicht neu, allerdings wurde in diesen Geschichten stets die Frage nach der Menschlichkeit gestellt und die Grenzen der Wissenschaft hinterfragt. Derartige ethische Dialoge spielen nur am Rand eine Rolle und so wird der Mensch auf seine Gene reduziert, um ein halbwegs glaubwürdiges Schreckensszenario zu schaffen. Wäre letzteres wenigstens gelungen, könnte man SPLICE noch als Unterhaltungsfilm bezeichnen. Dafür ist die Story aber viel zu vorhersehbar und die Handlung zu unglaubwürdig. Obwohl Adrien Brody wieder eine gute Figur macht, leidet sein Spiel unter dem lahmen Drehbuch und der uninspierierten Regie. Hier wurde einfach versucht ein polarisiertes Disskusionsfeld als Aufhänger für einen durchschnittlichen Film zu nutzen. Einziger Lichtblick bleiben die kurzen Auftritte von David Hewlitt, der hier seine Rolle aus STARGATE:ATLANTIS parodiert. Ansonsten hat man schon alles mindestens 5mal gesehen.

1 von 5 Punkten
Der Mann mit dem Fliegenkopf ist unschlagbar!

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