Surrogates-Das andere Ich

Bruce Willis klärt in der Zukunft Morde auf mit Hilfe eines SURROGATES-MEIN ANDERES ICH.

14 Jahre in der Zukunft können sich die Menschen locker im Sofa zurücklehnen und einen Roboter lenken, der sich dem gefährlichen Alltag stellt. Doch die Idylle ist trügerisch denn ein Surrogate wird zerstört und dessen Operator ermordet aufgefunden. Die FBI-Agenten Tom Greer und Peters sollen den Mord aufklären. Mit Hilfe der Aufzeichnungen des zerstörten Surreys kann der Mörder schnell ermittelt werden, wird aber bald darauf getötet und während der Verfolgung wird Tom´s Roboter zerstört und nun muß er in Fleisch und Blut auf Verbrecherjagd gehen, denn die gefährliche Waffe ist immer noch in Umlauf...

Bruce Willis und Johnathan Mostow führt Regie, das läßt einen satten Action-Film erwarten, aber wer mit diesen Gedanken das Kino betritt, wird enttäuscht werden, denn SURROGATES sollte ehr eine fiktive Milieustudie werden. So sind Actionszenen Mangelware. An Vorbilder, wie BLADE RUNNER reicht der Film aber nicht heran. Die Bilder reißen den Zuschauer nicht vom Hocker und die Atmoshäre wirkt wie in einem Studentenfilm. Die Charaktere sind ebenfalls viel zu stereotypisch geraten. Jedoch hält die Geschichte einige Überraschungen parat und Mostow spielt geschickt mit den Möglichkeiten, die ihm von dieser Welt geboten werden, was SURROGATES zu einem interessanten Scince-Fiction-Film macht. Die Dialoge hätten aber noch einiger Überarbeitung bedurft. Gerade der letzte Dialog zwischen Bruce Willis und James Cromwell hätte ruhig etwas ausgebaut werden können, aber vielleicht war das dem Studio wieder zu intelektuell. Das dem Ende dann noch etwas Mut fehlt, macht SURROGATES richtungslos. Damit ist der Sci-Fi-Krimi ein gewöhnlicher B-Film ohne Höhepunkte oder einer klaren Botschaft.

2 von 5 Punkten
Spannend erzählt, erreicht aber kaum Durchschnitt.

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