The Social Network

Wie wird man Milliardär? David Fincher liefert einen Hinweis in THE SOCIAL NETWORK.

Mark Zuckerberg war 2004 ein junger Informatikstudent in Harvard. Das Ende einer Beziehung noch im Magen, bastelt der Student eine kleine Website, wo Nutzer Frauen bewerten konnten. Noch in der selben Nacht bricht das Harvard-Netzwerk zusammnen, aber Mark wurde bekannt und so bietet man ihm die Programmierung einer Dating-Site für Harvardstudenten an. Doch ihm gefällt die Idee nicht besonders und so baut er sich eine eigene Website: thefacebook. Eduardo, sein bester Freund, übernimmt die Finanzierung und die Website schlägt ein, wie eine Bombe, doch Investoren sind nicht zu finden und nun wird er auch noch von seinen Komolitonen verklagt, wegen Diebstahls des geistigen Eigentums...

Wer kam gerade von meinem Facebook-Profil auf diese Filmkritik? Soziale Netzwerke gehören mittlerweile zu unserem Leben und David Fincher erzählt die Geschichte des Entwicklers und dessen berufliches, sowie privates Umfeld. Wie Facebook von einem kleinen Netzwerk einer Uni zu einem weltweit umspannenden Phänomen wurde. Mark Zuckerberg, der jüngste Milliardär aller Zeiten, mußte im Vorfeld einige Kritik an seiner Person einstecken, wegen der angeblich negativen Darstellung seiner Person. David Fincher zeichnet allerdings ein tragisches Bild des Computergenies. Ein Mann, der nur die Augen von seinem Monitor nimmt, wenn er schläft, zu sozialen Kontakten unfähig, bleibt er für den Zuschauer zurück, als ein Junge der hofft, daß seine Freundschaftsanfrage beantwortet wird. Der Verzicht auf Leinwandlegenden tat der Glaubwürdigkeit der Story sehr gut, wo sich wieder Finchers Gespür für eine gute Story zeigt. Stilsicher mit einer eigenwilligen Erzählweise macht das erstklassig aufspielende Ensemble die Geburt einer Legende lebendig.

5 von 5 Punkten
Drama, Konflikte und alles scheint echt.

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