Up in the Air

George Clooney lebt in Flugzeugen und Hotels in UP IN THE AIR.

Ryan Bingham ist ein Spezialist, wenn es darum geht Arbeiter zu entlassen. Von verschiedenen Firmen in ganz Amerika wird er deshalb angeheuert um den unliebsamen Job zu übernehmen. Ryan´s Leben findet darum auf Reisen statt. Sein Ziel sind die meisten Flugmeilen zu sammeln. Da begegnet er in einer Hotelbar seiner Seelenverwandten Alex. Sie teilt seine Passion für das Reisen und so fangen sie auch eine Affaire an, die in den unterschiedlichsten Hotelzimmern vollführt wird. Als eine junge Angestellte in Ryans Firma auf die Idee kommt, seinen Job über das Internet auszuüben. Jetzt soll Ryan von seinem Büro in Omaha aus Angestellte feuern...

Seit LOST IN TRANSLATION war eine so subtile und metaphorische Komödie nicht mehr im Kino. In UP IN THE AIR werden die unterschiedlichsten Themen angesprochen, z.B. Vereinsamung in einer modernen Gesellschaft. Darüber hinaus machen die Probleme der unterschiedlichen Charaktere ungeheuer viel Spaß. Aber selbst die Tragik überlebt in Form des Chatsystems mit dem Angestellte vom Büro aus gefeuert werden sollen und damit Binghams Spaß und Würde seiner Arbeit bedrohen. Jason Reitman ist damit ein außergewöhnlich vielschichter Film gelungen, bei dem nicht nur die Gags ankommen, sondern auch die überraschenden Wendung denen sich sein Held stellen muß und somit sein Leben hinterfragt. Die gelungene Kameraführung und der solide Schnitt machen UP IN THE AIR zu einem hervorragenden Kinovergnügen. An dem Film kann der Zuschauer nur eine Szene bemängeln bei der entlassene Angestellte zu positiv über ihr neues Leben reden. Damit verliert die Komödie in der letzten Minute seinen straffen Kurs. Eine Story die sich um ihre Protagonisten herum aufbaut und gute glaubwürdige Darsteller sorgen für einen sehr unterhaltsamen und nachhaltigen Kinoabend.

4 von 5 Punkten
Der Besuch lohnt sich, wenn er noch in einem Ihrer Kinos läuft.

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