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Lasse Hallström verfilmte CASANOVA´s Erlebnisse in Venedig. Casanova wurde inflagranti in einem Nonnenkloster erwischt und zum Tode verurteilt, aber Venedigs Bürgermeister gibt ihm noch eine Chance, wenn er bis nach dem Karneval eine Frau mit einem tadelosen Renume´ ehelicht, ist seine Schuld vergeben. Seine Wahl fällt auf die jungfräuliche Tochter des Herrn Donato, die kann es kaum erwarten Casanova zu ehelichen, aber ihr Nachbar ist schon seit Jahren heimlich verliebt in sie und dieser fordert Casanova zum Duell. Casanova nimmt es aber nicht an, schickt aber seinen Diener vor, da sein Diener im Duell sterben könnte, kämpft Casanova in einer Maske gegen den Herausforderer. Während des Duells stellt sich heraus, daß auch sein Gegner den Degen abgegeben hat: An seine Schwester, Franceska Bruni, in die sich Casanova verliebt. Die römische Inquisition möchte Casanova aber am Galgen sehen und durchsucht die ganze Stadt nach ihm... An CASANOVA kann man gut sehen, was ein kreativer Regieseur aus einer Geschichte machen kann. Jede Figur hat einen eigenen Charakter und eigene Konflikte mit anderen Figuren, die sich zum Ende hin verdichten. Das Drehbuch ist eigentlich ziemlich lahm geschrieben, aber Lasse Hallström wertet das durch viel gut getimete Slapstick auf. Der Geschlechterkampf und der Kampf der Frauen nach Emanzipation im Mittelalter tun ebenfalls ihr übriges für eine gute Unterhaltung. Im Film gibt es immer wieder Überraschungen und neue Wendungen. CASANOVA ist nie langweilig und am Ende sagt Hallström auch noch, daß jeder Mann Casanova sein kann. CASANOVA ist sehr gutes, unterhaltsames Hollywoodkino mit einer sehr guten Regie. 4 von 5 Punkten |