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Luc Besson dreht wieder in Frankreich: ANGEL-A Andre´ ist ein kleiner Gauner, der überall in Paris schulden hat. Nun wollen seine Gläubiger ihr Geld haben oder Andre´ ist ein toter Mann. Von der Gesellschaft im Stich gelassen, will er sich in die Seine stürzen. Schon auf der Brücke stehend und sich flehend zu Gott wendend, warum er ihn im Stich gelassen hat, stellt er fest, daß eine Blondine mit langen Beinen auf die selbe Idee gekommen ist, wie er. Als sie in den Fluß springt, rettet er ihr Leben. Fortan begleitet sie ihn durch Paris auf seiner Suche nach Geld und sie stellt sich dabei als wahrer Glücksbringer heraus. ANGEL-A ist kein typischer Luc Besson Film. Wer hier Action a´la DAS FÜNFTE ELEMENT oder LEON erwartet, der ist hier falsch. ANGELA-A ist ganz einfach gestricktes Kino. Noch dazu in schwarz-weiß. Die beiden Protagonisten führen den ganzen Film hindurch viele Dialoge über die Gesellschaft, Kapitalismus und die Menschheit. ANGEL-A ist endlich mal wieder ein Film, der nicht viel Geld einspielen will, sondern etwas sagen will. Ein Film, den man unbedingt gesehen haben muß. Allerdings hat Luc Bessons Zeit in Hollywood doch etwas abgefärbt, was man in den letzten 5 kitschigen Minuten besonders merkt. Bis dahin ist es eine geniale Reise durch Paris und die kritischen Aspekte unserer Gesellschaft, die Luc Besson immer mit einem ironischen Unterton präsentiert, was dem Film eine besonders unterhaltsame Note verleiht. 4 von 5 Punkten. Vergessen Sie DA VINCI CODE und MI:3 ! |